Heiko Theis (1957 - 2018) Allgemein Wir trauern um Heiko Theis

Nachruf

Wir trauern um unseren Fraktionsvorsitzenden und Freund

Heiko Theis

der am 6. April für uns unfassbar und viel zu früh im Alter von 61 Jahren verstorben ist.

Das Wohl der Menschen in der Gemeinde Nordkirchen stand für ihn immer im Mittelpunkt und so waren u.a. bezahlbarer Wohnraum und zukunftssichere Gemeindefinanzen für ihn Herzensangelegenheiten.

In den über 30 Jahren politischer Arbeit, davon fast 25 Jahren als Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, war Heiko Theis an der politischen Entwicklung der Gemeinde entscheidend beteiligt. Dabei stellte er Sachargumente über persönliche Befindlichkeiten und erwarb sich dadurch Respekt und Anerkennung über die Parteigrenzen hinweg. Sein großes Fachwissen und sein vorurteilsfreier Umgang mit Menschen machten ihn zu einem gefragten Gesprächspartner nicht nur innerhalb der SPD.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

           Torsten Möller                                                           Petra Schröer

   für den SPD-Ortsverein                                           für die SPD-Ratsfraktion

Veröffentlicht von SPD Nordkirchen am 10.04.2018

 

Allgemein Was Stephen Hawking mit Nordkirchen zu tun hat

Am 14. März 2018 endete der mehr als bemerkenswerte Lebensweg von Stephen Hawking. Was von den 76 Jahren seines Lebens bleibt ist neben einer unfassbaren Menge wissenschaftlicher Dokumentationen, Ideen und Grundsätzen vor allem eines: die Mahnung an die Menschheit, sich nicht von Oberflächlichkeiten leiten zu lassen und sich mit den Menschen zu beschäftigen, bevor man sie beurteilt. Man könnte sagen: Sein Leben ist ein flammender Appell an die Inklusion!

Ein Nachruf von Carsten Sprung

Stephen Hawking und ich sind uns das erste Mal im Jahr 2002 begegnet. Nicht persönlich natürlich, sondern in Form eines seiner Bücher. Richtig sauer war ich dann auf Seite 19 dieses Buches, auf der er mir versuchte zu erklären, warum manche Naturgesetze nur durch die Krümmung der Raumzeit möglich wären! Ich habe es bis heute nicht wirklich verstanden, und was mich besonders wütend machte war, mit welcher Leichtigkeit dieser Hawking die Dinge der Welt erklären konnte.

Ich war fasziniert!

Irgendwann später kam es zu einem weiteren - erneut virtuellen - Aufeinandertreffen, als über ihn in den Nachrichten berichtet wurde. Ich war geschockt: dieser Mann in dem Rollstuhl, der nicht sprechen kann, sollte dieses Genie sein, das mich mit seinem Buch zur Verzweiflung trieb?

Ich gestehe reumütig: ich musste mich zusammenreißen, um nicht wegzuschauen!

Und es hat sich natürlich gelohnt, die Neugier gewinnen zu lassen und sich diesem Mann zu widmen, der so bemitleidenswert aussah in seinem Rollstuhl und doch in der Lage war, meinem Verstand seine Grenzen aufzuzeigen! In der Folgezeit begleitete mich Stephen Hawking immer mal wieder in Form seiner Bücher und Hörbücher. Aber vor allem, wenn mir Menschen mit Einschränkungen durch Behinderungen oder schwersten Erkrankungen begegnen, erinnert mich Stephen Hawking daran, welcher Lebensmut und -wille von diesen Menschen ausgehen kann! Und wie wichtig die Anerkennung und Aufmerksamkeit der Umgebung für sie ist, um diesen Lebensmut zu unterstützen!

Stephen Hawking brauchte keine Inklusion - sein beeindruckendes Wirken hat ihm schon zu Lebzeiten einen Platz in der Geschichte gesichert. Aber die Menschen, die mir in Nordkirchen oder sonstwo auf der Welt begegnen, für DIE ist Inklusion wichtig! Sie bedürfen der gleichen Aufmerksamkeit wie Stephen Hawking - und haben sie auch genauso verdient!

Oft sagt man ja, man werde einem Verstorbenen ein "ehrendes Andenken" bewahren. Im Fall von Stephen Hawking jedenfalls kann man das in Nordkirchen insbesondere durch die Kinderheilstätte und die Caritas-Werkstätten nahezu täglich tun!

Möge er in Frieden ruhen - und vielleicht verstehe ich die Krümmung der Raumzeit irgendwann ja doch noch!

Veröffentlicht von SPD Nordkirchen am 15.03.2018

 

André Stinka (UB-Vorsitzender und MdL) Bundespolitik André Stinka (MdL): „Die SPD geht gestärkt aus diesem Mitgliedervotum hervor“

Die Mitglieder haben entschieden. Am Ende einer kontrovers, offen und fair geführten innerparteilichen Diskussion stand die Entscheidung von über 460.000 Mitgliedern, darunter 947 Mitglieder aus dem Unterbezirk Coesfeld.

André Stinka: „Unser Mitgliederentscheid hat die SPD als demokratische Volkspartei gestärkt. Zusammen mit vielen anderen haben wir die Entstehungsgeschichte des Koalitionsvertrages kritisch begleitet, Anregungen und Bedenken geäußert. Am Ende stand eine demokratische Entscheidung der Mitglieder mit einer Wahlbeteiligung von über 78 %.

Jetzt wird die SPD eine Koalition mit der Union eingehen und eine stabile Regierung bilden. Wir werden die Bundestagsfraktion und unsere Abgeordneten aus dem Münsterland auf diesem Weg begleiten und unterstützen. Es gilt jetzt, die Inhalte des Koalitionsvertrages umzusetzen, der unsere Handschrift trägt. Der Einstieg in den sozialen Arbeitsmarkt schafft neue Perspektiven für viele Menschen. Gleiches gilt für die stärkere Förderung eines sozialen Wohnungsmarktes oder die milliardenschweren Investitionen in unser Bildungssystem. Wir wollen, dass die neue Bundesregierung mehr Solidarität zu einem Markenzeichen ihrer Regierungstätigkeit macht. Wir fordern alle Mitglieder auf, dabei mitzuhelfen.

Der Koalitionsvertrag ist und bleibt das eine, das Programm der SPD das andere. Wir werden für mehr Gerechtigkeit werben. Eine Steuerpolitik, die Starke zu größerer Solidarität verpflichtet und Schwächeren hilft, bleibt ebenso auf unserer Tagesordnung wie eine Reform der Arbeitslosenversicherung. Wir wollen eine gerechte und wohlstandssichernde Erneuerung unseres Rentensystems und die entschiedene Bekämpfung von Armut, wie die aktuelle Debatte um das für und wider von Tafeln in Deutschland zeigt. In diesen Punkten entspricht der Koalitionsvertrag nicht unseren Vorstellungen.

Eine Koalition mit der Union ist für uns alles andere als der Schlusspunkt sozialdemokratischer Überzeugungsarbeit. Sie ist Ausgangspunkt für eine Politik, die sich der Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit verpflichtet fühlt.

Für den SPD-Unterbezirk Coesfeld war die Dülmenerin Anke Pohlschmidt in Berlin. "Es war schon eine elektrisierende Stimmung und ein einzigartiges Erlebnis. Das war Demokratie pur", so Anke Pohlschmidt.

Veröffentlicht am 06.03.2018

 

André Stinka (4. von rechts) und Johannes Waldmann (3. von links) mit den Genossen und der Genossin aus Olfen Ratsfraktion Gemeinsam in die Zukunft - André Stinka und Johannes Waldmann zu Gast in Olfen

Heute Abend trafen sich der UB-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete André Stinka und der stellv. UB-Vorsitzende und Kreistagsmitglied Johannes Waldmann mit der Olfener SPD-Fraktion. In der SPD-Geschäftsstelle wurde lebendig und engagiert diskutiert. Neue digitale Diskussionsformate und gemeinsame Projekte standen im Mittelpunkt der Diskussion. Alle Beteiligten waren sich  darüber einig, dass man die jetzt schon gute Zusammenarbeit für die Zukunft weiter ausbauen und sich besser vernetzen sollte.

Veröffentlicht am 26.02.2018

 

(v.l. Carsten Rampe, André Stinka, Marita Köstler-Mathes, Torsten Möller, Johannes Waldmann) Schule und Bildung Gemeindehaushalt, politischer Stil und die Ruhe zum Lernen

UNSERE WOCHE (cas) : Fast könnte man glauben, dass sich bei der SPD aktuell alles nur um das laufende Mitgliedervotum dreht. Und in der Tat: insbesondere der Orstvereinsvorstand ist intensiv dabei, gemeinsam mit dem Unterbezirksvorstand über die Frage zu beraten, wie nach dem 4. März aus den gegensätzlichen Meinungen wieder eine starke und verlässliche SPD werden kann!

Das hält uns natürlich nicht davon ab, uns auch jetzt in die kommunalen Themen einbringen!

Am vergangenen Wochenende haben unser Orstvereinsvorsitzender Torsten Möller und unsere Bildungsexpertin Marita Köstler-Mathes an einem Workshop des Unterbezirkes teilgenommen, in dem die wichtigen Themen der nächsten Jahre klarer definiert wurde. Es zeigte sich, dass die politischen Weichenstellungen durchaus nachahmenswert für andere Kommunen im Kreis Coesfeld sind. Aber auch unsere Gemeinde wird von einer engeren Zusammenarbeit profitieren, da wir auch aufgrund unserer geografischen Lage bei den Entscheidungen des Kreises nicht immer optimal berücksichtigt werden.

Und es zeigt sich wieder einmal: wir halten die Haushaltsberatungen auf Kurs!

In den aktuellen Haushalsberatungen geht es in den Ausschüssen sicher nicht nur um das "Abnicken" der Vorschläge der Gemeindeverwaltung. Und selbstverständlich stehen die Mitglieder der SPD-Fraktion einer inhaltlichen Diskussion immer offen gegenüber - die aktuelle Debatte, die das Mitgliedervotum begleitet, mag hier als Beispiel dienen. Werden aber Gepflogenheiten missachtet und entsteht der Eindruck, es wird etwas gesagt, um etwas gesagt zu haben, dann wird die SPD-Fraktion dies wie gehabt kritisch begleiten. Erfreulich, dass viele das Manöver durchschaut haben und aus einem "Hörensagen" kein echtes Thema für unsere Gesamtschule wird (mehr dazu auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/SPDNordkirchen/)

Veröffentlicht von SPD Nordkirchen am 26.02.2018