
Klaus Ehling, Andre Stinka MdL, Michael Kösters, Friedrich Paulsen und Angelica Schwall-Düren MdB
„Die Stärken des Münsterlandes liegen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Kultur, wir möchten das Image des Münsterlandes auf diese Bereiche fokussieren“, so die Geschäftsführer von Münsterland e. V. Klaus Ehling und Michael Kösters.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Angelica Schwall-Düren, SPD-Landtagsabgeordneter André Stinka und SPD-Landtagskandidat Friedrich Paulsen besuchten Münsterland e.V., um sich über die Ziele des Vereins, dem alle Kommunen des Münsterlandes und 230 Mitglieder angehören, zu informieren. Dass das Münsterland immer noch als weniger innovativ als das Ruhrgebiet wahrgenommen wird, stört die beiden Geschäftsführer, denn mit der Universität Münster, den Fachhochschulen und vorausschauenden Unternehmen, die manchmal richtige Denkfabriken sind, ist das Münsterland hervorragend aufgestellt.
Das die Kreise und Kommunen immer noch versuchen, sich selbst im Alleingang zu vermarkten und sich dabei die Chance nehmen, dass das Münsterland durch Kooperationsprojekte als dynamische Region wahrgenommen wird ist Klaus Ehling ein Dorn im Auge. Gegenseitige Konkurrenz der Kommunen untereinander ist nicht von Vorteil für die Region Münsterland. Das Ziel ist eine Win-Win Situation für alle Beteiligten. Der SPD-Landtagsabgeordnete André Stinka bestätigte, dass in Düsseldorf das Münsterland leider oft als eine uneinheitlich sprechende Region wahrgenommen wird. Weiter meinte Stinka: „Wir unterschätzen immer noch die weichen Standortfaktoren, wie ein familienfreundliches Umfeld, das in Bezug auf die Betreuungsangebote noch weiterentwickelt werden muss. Der Vorteil, in einer grünen Landschaft zu wohnen mit den Möglichkeiten zum Sport und der Erholung in der schönen Natur machen das Münsterland zu einer attraktiven Region zum Leben, Arbeiten und Erholen. Wenn es uns dann noch gelingt in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen bringt uns das zusätzliche Vorteile“. ist André Stinka überzeugt.
Angelica Schwall-Düren hob in der Diskussion die Kulturregion Münsterland hervor. „Das Münsterlandfestival, erstklassige Ausstellungen und die kulturelle Bildung haben in der Region einen hohen Stellenwert und eine gute Qualität. Ziel müsse es sein, diese Angebote besser zu vernetzen, um sie noch mehr Menschen zugänglich zu machen.“ so Schwall-Düren.