
Bei einem länderübergreifenden Treffen haben sich SPD-Landtagsabgeordnete aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen beim Windkraftanlagenbauer Fuhrländer AG über neue Technologien, Erneuerbare Energien und regionale Wirtschaftsförderung informiert.
Bei dem vom nordrhein-westfälischen SPD-Landtagsabgeordneten André Stinka initiierten Treffen am 15. Dezember 2009 nahmen außerdem teil der hessische Landesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel, der Umweltpolitische Sprecher der hessischen SPD-Fraktion, Manfred Görig, der stellvertretende Vorsitzende der nordrhein-westfälischen Landtagsfraktion, Norbert Römer und der Umweltpolitische Sprecher der rheinland-pfälzischen SPD-Fraktion, David Langner.
Die Fuhrländer AG hat ihren Sitz in einem in NRW und Rheinland-Pfalz liegenden, länderübergreifenden Gewerbegebiet am Flughafen Siegerland und gehört zu den großen Anbietern von Windkraftanlagen in Deutschland. Dabei zeichnet sich das Unternehmen besonders dadurch aus, dass es nicht nur wirtschaftliche Interessen verfolgt, sondern auch seiner sozialen und umweltpolitischen Verantwortung gerecht wird. So beschäftigt die Fuhrländer AG mit über 150 Auszubildenden weit mehr Azubis als üblich. Inhaber Joachim Fuhrländer wurde dafür sogar mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
André Stinka: "Der Besuch bei Fuhrländer war für uns sehr interessant, da wir uns direkt vor Ort über die Fortschritte bei den Erneuerbaren Energien - aber auch über deren Probleme - informieren konnten." Die Vertreter von Fuhrländer hatten insbesondere deutlich gemacht, dass die schwarz-gelben Landesregierungen in Nordrhein-Westfalen und Hessen für Probleme sorgen, da der Ausbau der Windenergie in diesen Ländern massiv behindert werde. Stinka: "Hier entstehen jedes Jahr viele neue Arbeitsplätze, auch in Zeiten der Wirtschaftskrise. Dies wird von Schwarz-Gelb aber völlig ignoriert. Wir brauchen hier ein Umdenken. Dafür werde ich mich einsetzen." Stinka erklärte, dass die Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien für den Mittelstand wichtig seien. "Eine bessere Wirtschafts- und Energiepolitik wäre hier gut für alle - auch für uns im Kreis Coesfeld. Gerade wir würden von einer besseren Mittelstandsförderung profitieren", so Stinka.
Stinka zeigte sich über die Kooperation mit den Fraktionen aus drei Bundesländern erfreut. "Das ist ein wichtiges Signal, dass die SPD hier zusammensteht und gemeinsam die Wirtschaft fördern und das Klima schützen will. Wir werden die Zusammenarbeit hier in der kommenden Zeit weiter ausbauen", so Stinka.